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Der Strumpfdieb von Nieder-Roden

Dank der Förderung durch den Verfügungsfonds im Rahmen des Förderprogramms „Zuhause im Zentrum“ verwirklicht Pirkko Cremer einen langgehegten Wunsch. In dem geplanten Buch über Nieder-Roden sammelt sie alte und neue Geschichten aus dem Ort und fasst diese in einem illustrierten Buch zusammen. Berichte von Alt- und Neubürgerinnen und –bürgern finden sich in der Geschichte selbst oder am Ende des Buches in der Projektdokumentation.
Christian Schütte, bekannt für seine beliebten Rodgau-Postkarten, zeichnet die Bilder. Der Kommunikationsdesigner Tobias Boos gestaltet das Buch.

Story: „Die jungen Detektive Silja, Mohammed und Lenny suchen einen Strumpfdieb, jenen, der aus einem Paar immer einen einzelnen Strumpf macht. Verflixt! Wer ist das bloß? Die schimpfende Frau Straube aus dem ersten Stock? Opa? Ein Tier? Ihre Suche führt sie durch ganz Nieder-Roden und dabei erleben sie eine ganze Menge und der Ort rollt sich wie ein bunter Teppich vor ihnen aus. Ein Mord in der Schulstraße? Eine Prügelei vor dem Eiscafé? Schlussendlich: Werden sie den Strumpfdieb finden?“

Am 15. November 2025 findet die Vernissage der Ausstellung des fertigen Buches im Sozialzentrum am Puiseauxplatz statt. Bilder aus dem Buch werden großformatig zu sehen sein und der Erlös aus der Versteigerung der Bücher kommt einem guten Zweck, einem Verein in Nieder-Roden, zugute.
Des Weiteren hat ein Mitglied des Heimatvereins angeboten, die restlichen Bücher auf dem Weihnachtsmarkt ebenso für einen guten Zweck zu verkaufen.

Die Leserinnen und Leser stoßen auf ihr altes und neues Nieder-Roden. Erste Interviews wurden geführt mit Ur-Nieder-Rödern und Ur-Nieder-Röderinnen, mit Zugezogenen und mit Teilnehmenden des Sprachcafés. „Jedes Gespräch ist ganz besonders und bewegend. Es gibt schon so viele Geschichten zu erzählen, so dass ich gar nicht weiß, wie ich dies alles unterbringen soll. Die erste Seite und eine Figurenbeschreibung habe ich auf Papier gebracht und nun wartet der Zeichner auf einen Gesamtentwurf der Geschichte, damit er loslegen kann“, berichtet Pirkko Cremer.

„Die Gemeinwesenarbeit mit dem Stadtteilbüro im Sozialzentrum hat uns sehr in vermittelnder Weise geholfen. So habe ich das Projekt bei den Sitzungen vorstellen dürfen und Kontakt zum Sprachcafé erhalten, wo ich mit den Teilnehmenden über deren Sicht auf Nieder-Roden sprach.“

Jedenfalls: Nieder Roden hat eine reiche Geschichte!